Wie man bei der Rohkost-Ernährung Geld spart

 

Hier eine 6 Punkte Liste, wie man mit einer Rohkost-Ernährung Geld sparen kann.

  • Eigenanbau im Garten, Hof oder Balkon
  • Anzucht von Sprossen
  • Anzucht von Weizengras
  • Einkaufen auf dem Bauernmarkt
  • Wildpflanzen und Pilze sammeln
  • Großmengen einkaufen

Mit diesen Tipps gelingt es jedem, seine Ausgaben für hochwertige Nahrungsmittel zu reduzieren. Dann macht der rohköstliche Lifestyle noch mehr spaß!

Eigenanbau im Garten, Hof oder Balkon

Bau Dir Dein eigenes Obst und Gemüse an! Wenn Du einen Garten hast – perfekt! Jeder Mensch sollte Zugang zu einem Stück Land haben. Wenn Du keinen Garten hast – nimm den Hof oder den Balkon und nutze Pflanzkübel, das funktioniert auch – im Notfall das Fensterbrett – aber normalerweise ist immer ein Plätzchen (auch in der Großstadt) auffindbar. Die selbst angebaute Nahrung ist nicht mit Spritzmitteln verseucht, schmeckt meist besser und Du wirst sie mit viel mehr Respekt und Aufmerksamkeit essen, als die gekaufte Gurke vom Supermarkt.

Wie man effektiv einen Garten anlegt, findest Du ausführlich in diesen Büchern:

Anzucht von Sprossen

Sprossen sind günstig und einfach für jeden Zuhause auf der Fensterbank oder auf dem Tisch anzuziehen. Einfach die gewünschten Samen in ein Keimglas oder einen Keimappart geben und man hat in 3 Tagen essbare Sprossen. Sprossen sind sehr enzymreich und ergänzen die Nahrung dadurch optimal. Individuell wählt man seine Lieblingssorte. Sehr gut schmecken zum Beispiel:

  • Mungo Bohnen
  • Alfalfa
  • Rettich
  • Radieschen

Tipp: Ein günstiges Keimglas tut’s wirklich – es muss kein teurer Keimapparat sein – auch hier der Gedanke – leb einfach!

Anzucht von Weizengras

Eine der besten Quellen für Mineralien und Spurenelemente sind frische Grassäfte. Sie enthalten darüberhinaus eine große Menge an Proteinen. Geeignet dafür sind vor allem Weizen- und Kamut Samen. Diese Sämereien bekommt man in jedem Bio- und Reformmarkt.
Man nimmt eine Standard Pflanzschale (in jedem Baumarkt), füllt 1-2 cm Erde ein und streut die Samen üppig, jedoch nicht allzu dicht auf die Erde. Dann leicht andrücken und ein wenig Erde darüber – gießen.
Nach ein paar Tage hat man fertiges Weizengras, welches nun entsaftet werden kann (Greenstar Entsafter, Z-Star Handsaftpresse, Mixer und dann abseihen).

Tipp: Um den Mineral und Spurenelementgehalt zu maximieren, giest man mit Leitungswasser und Meerestiefwasser im Verhältnis 10:1. Meerestiefwasser bekommt man in der Apotheke.

Einkaufen auf dem Bauernmarkt

Eine der besten Möglichkeiten an hochqualitative Nahrungsmittel zu kommen, ist der regionale / lokale Bauernmarkt. Viele Kleinbauern verkaufen hier ihr von Hand angebautes Obst und Gemüse. Es ist nicht immer Bio, doch viele Bauern verwenden kein Spritzmittel und die Qualität ist stets höher als im Supermarkt. Am besten einfach nachfragen.
Mit der Zeit lernt man sich kennen und bekommt häufig etwas mehr, Rabatt und gute Tipps. Hier ist der persönliche Kontakt zum Erzeuger von großem Vorteil.

Wildpflanzen und Pilze sammeln

Oft ist das kostenlose das Beste – bei den Nahrungsmittel ist es in jedem Fall so. Kein gezüchtetes Obst und Gemüse hat soviel Energie und Nährstoffe wie die Wildpflanzen. Wildpflanzen in unseren Breiten sind überwiegend essbar und anhand eines guten Buches auch leicht zu deuten. So verfeinern Sie den Salat, ergänzen die Palette der Nahrungsmittel oder Bilden die Grundlage einer hochgradigen Superernährung. Auch in Säften sind Wildpflanzen gut zu konsumieren. Mit den einfach zu erkennenden Pflanzen wie Löwenzahn, Spitzwegerich, Giersch und Brennnessel können Sie kaum etwas falsch machen. Viele wilde Sträucher, Bäume und Pflanzen tragen auch hervorragende Früchte – es lohnt sich, in dieses Thema einzusteigen!

Oft schwieriger gestaltet sich das Sammeln von Pilzen. Da es etliche Giftpilze gibt, trauen sich nur wenige da ran. Auch hier ist wieder ein gutes Buch oder ein Kurs anzuraten. Pilze konzentrieren seltene Spurenelemente und Proteine auf kleinsten Raum und sind so ein hervorragendes Nahrungsmittel.

Folgende Bücher empfehle ich zum Thema:

In Großmengen einkaufen

Oft ist es lohnenswert, seine Nahrung in großen Mengen einzukaufen – dadurch kann man sehr viel Geld sparen. Besonders das Internet gibt uns gigantische Möglichkeiten des Vergleichs und der Angebote.
Lohnenswert ist es vor allem für Nüsse, Samen, Lagerbare Früchte, Trockenobst und ähnliches.

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Sport und Vitamin D im Winter, Motivation und Aufnahme.

Der Winter ist voll da und verführt uns stetig dazu, träge und wohlig auf unserer Couch zu liegen, im heimlichen Sessel zu sitzen, vielleicht neben dem Öfchen bei einem Tässchen Tee daheim den Winter zu überdauern. Wie die Bären. Selbst viele derjenigen, die im Sommer und den warmen Monaten im Jahr doch oft viel Sport an der frischen Luft betreiben, lassen sich dann in der kalten Jahreszeit eher hängen. Davon kann ich ein Lied singen. So kommt man in eine „downward spiral“, in einen Teufelskreis, der einem stetig schlechter fühlen lässt – weniger Energie, weniger Motivation, usw. Ziel sollte es sein, diese Spirale umzudrehen, in eine „upward spiral“, >>höher, weiter, besser, dynamischer, stärker, motivierter<< ! Durch das viele „Abgammeln“ kommen wir nicht nur in einen Bewegungsmangel sondern auch in einen Vitamin – D Mangelzustand. Vitamin D ist immernoch ein unterschätzter Stoff. Er ist dominant an der Regelung vieler Körperfunktionen beteiligt.

Deshalb rufe ich euch hier offiziell alle dazu auf: Setzt euren Arsch in Bewegung und geht raus an die frische Luft! Laufen, Atmen, Laufen, Atmen – Rennen, Springen und das ganze!!!

Wir Rohköstler werden im Winter ja auch nicht krank, also warum nicht mal im T-Shirt raus, oder wenn die Sonne mal richtig scheint, nackt im Schnee wälzen (was ich übrigens letztens nach einem Sauna Gang getan habe – mit fantastischen Auswirkungen)

Seit dem ich meine eigene Trägheit überwunden habe, auch bei solcher Witterung nach draussen zu gehen, steigt mein Wohlbefinden stetig an. Das hat natürlich mehrere Ursachen, die man jetzt alle einzeln durchanalysieren könnte, ich werde aber nur ein paar aufzählen.

  • höhere Sauerstoffkonzentration im Körper -> Wohlbefinden +++
  • Körpertemperatur steigt -> Stoffwechselvorgänge steigern sich pro 1°C Körpertemperatur um ca 10% -> effektivere Entgiftung und Reinigung
  • Muskulatur wird trainiert -> höhere Endorphinausschüttung -> mehr Glücksempfinden
  • Vitamin D aufnahme -> Winterdepression vermeiden
  • Durch die Bewegung werden die Extremitäten, die Muskeln und die Haut besser durchblutet und so effektiver mit Nährstoffen versorgt und Stoffwechselendprodukte (Schlacken) werden effektiver abtransportiert.

Weitere Quellen für Vitamin D:

  • Brennnesseln (sind teilweise im Winter zu finden)
  • Wildpflanzen (auch teilweise enthalten, am besten als Saft, um größere Mengen aufzunehmen)
  • Sprossen (Alfalfa, Bockshornklee, Kichererbsen und Kressesprossen
  • Solarium (mit Vorsicht zu genießen, wirkt aber!)

Also Los jetzt!