Wild & Roh Folge 8 – Des Wanderers Wegzehrung (Wildpflanzen)

Hier etwas verspätet ein Blogeintrag zu meinem neusten Video aus der Serie Wild & Roh! Ja, es geht weiter, auch wenn ich manchmal ein bissl brauche.
Dieses Video entstand spontan bei einem Familienausflug an den Isarstausee bei Krün, als ich die Menge an essbaren Wildpflanzen sah, die man im Vorbeigehen essen kann. Es handelt sich hier um klassische Wildpflanzen – in der Regel bekannte Exemplare. Hierzu zählen die Walderdbeere, die Himbeere, verschiedene Wegeriche, die Brennnessel, der Giersch oder Geißfuß, verschiedene Moose, Flechten, die gemeine Schafgarbe,Bäume wie die Birke und das viel beschimpfte indische Springkraut, dass ja auch seine Daseinsberechtigung hat. Es ist jedoch schon extrem, wenn man sich hier in der Gegend umsieht, wie viel Springkraut überall vorhanden ist.

Hier der Link zum Video:

Wild & Roh – Folge 6: Kraftvolle Kräuterelixiere

In diesem Video zeige ich, wie man sich selbst kraftvolle Kräuterelixiere herstellen kann. Meines Erachtens sind sie wirksamer als Kräutertee’s, da die frische Pflanze roh genutzt wird. So kann man Elixiere nutzen, wie man Tee’s nutzen würde, nur mit mehr Effektivität. Anders als bei Säften ist hier der Wasseranteil höher, und man kann sie darum als durstlöschendes Getränk verwenden. Sie wirken im Sommer erfrischen, wenn Minze drin ist, und im Winter wärmend, wenn man Ingwer rein schneidet.

Das hier gezeigte Elixier ist ein allgemeines Elixier – es wirkt tonisierend und kräftigend. Es ist nicht dafür bestimmt, spezifische Krankheiten zu heilen – auch wenn die Gesundheit dadurch positiv beeinflusst werden kann.
Um bestimmte Zwecke zu erzielen, kann man sich spezielle Elixiere herstellen. Darauf werde ich in kommenden Videos eingehen.

Wenn Dir dieser Artikel weitergeholfen hat, unterstütze bitte meine Arbeit mit einer kleinen Spende!

Haare wieder wachsen lassen

Mein heutiger Artikel geht um das liebe Haar… So manch einer quält sich sehr damit (oder mit seinem Nichtvorhandensein). Mein Haar ist seit Jahren eher schütter und wenig, auch die Rohkosternährung konnte meine Haare nicht wieder wachsen lassen – wie bei den meisten anderen Rohköstlern auch. Der Fairness halber muss ich sagen – meine Ernährung enthält nicht so viele Algen und Massen an Grün, die hätten meinen Haaren bestimmt auch gut getan. Jedenfalls ist nicht mehr viel mehr ausgefallen – aber ich will ja wieder mehr Haare sprießen lassen. Mein Haarausfall begann schon mit 14.
Diagnose: Androgene Alopezie. Ich wundere mich heute nicht mehr. Damals habe ich dann über den Zeitraum eines Jahres das Medikament Propecia genommen (Wirkstoff Finasterid), welcher die Haare durch Unterdrückung von DHT (Dihydrotestosteron) wieder wachsen lassen soll. Das war extrem teuer und hat bei mir nicht funktioniert. Und nun – knappe 15 Jahre später – ich habe mir extra für diesen Bericht eine Glatze rasiert – mein neues Projekt: Aufforstung. Nicht mit Bäumen auf der Wiese, sondern mit Haaren auf dem Kopf.

Und nun zeigt mein Aufforstprojekt erste Wirksamkeit. Feine neue Haare sprießen. Erstaunlich zeigt sich wieder eine Haaransatzlinie, wo vorher nichts mehr war. Sogar die Geheimratsecken sind wieder gefüllt. Ich will hier kurz berichten, wie ich das ganze mache – so kann es jeder für sich selbst ausprobieren.

Einmal nutze ich die Brennnessel, zur Durchblutung der Kopfhaut. Nichts lässt die Kopfhaut mehr durchbluten, das könnt Ihr mir glauben! Zusätzlich zum Faktor Durchblutung enthält die Brennessel viel Kieselsäure – was das Haarwachstum zusätzlich begünstigt. Mehr Kieselsäure enthält nur der Ackerschachtelhalm, den ich in meine Wildkräutersäfte regelmäßig integriere. Dazu gibt es demnächst mal ein eigenes Video.
Dann nutze ich den Baumpilz „Polyporus Umbellatus„, der Eichhase. In Pulverform kann er in Speisen und Getränke gemischt werden.
Ich trinke regelmäßig Wildkräutersäfte und reibe meine Kopfhaut mit dem Trester ein.
Auf dem Plan stehen folgende Substanzen, die potentiell den Haarwuchs fördern sollen:

  • Dong Quai (Phytoöstrogen)
  • Sägepalme (DHT Reduktion)
  • Pygeum Wurzel (DHT Reduktion)
  • Lakritz Wurzel (DHT Reduktion)
  • Emblica officinalis (Versorgung)
  • Bockshornklee (Durchblutung)
  • Perlhirse (Versorgung)

Hier ein kurzer Videobericht über das Einreiben der Kopfhaut mit Brennnessel:

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Viel Spaß beim Ausprobieren – und daran denken: „Tupfen, Rollen, Reiben!!!“ 🙂

Wenn Dir dieser Artikel weitergeholfen hat, unterstütze bitte meine Arbeit mit einer kleinen Spende!

An dieser Stelle möchte ich noch die Literatur von Markus Rothkranz empfehlen, der sich auf diesem Gebiet auch sehr gut auskennt. Sein Buch „Heal your Face“ ist im Buchhandel derzeit noch nicht vorhanden, kann aber online auf seiner Seite gekauft werden. Hier ein Direktlink zu seinem anderen, eher ganzheitlich orientieren Buch: