Die Recycling-Zwiebel

Wenn man bei einer Frühlingszwiebel den unteren Teil mit der Wurzel abschneidet, kann man diesen in einen Topf mit Erde stecken und die Zwiebel wächst aufs neue. So muss man die Endstücke nicht wegwerfen, sondern kann sie wieder verwenden. Braucht so gut wie keine Pflege und funktioniert eigentlich immer. So entsteht die Recycling-Zwiebel.
Auf dem Bild hier steckt die Zwiebel ca. 1 Woche in der Erde. Man kann deutlich einen neuen Trieb sehen und die Erhöhung der zwei Schnittstellen.

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Hier nur eine Woche später:

Zwiebel nach einer Woche Beschnitt

Garten auf kleinstem Raum, z.B. Balkon oder Terrasse

Heute nur ein kleiner Artikel, den ich beschloss zu Posten, als ich gerade auf unsere Terrasse ging.
Hier ist nicht viel Platz, aber trotzdem kann man seinen eigenen Salat anpflanzen. In diesem Beispiel verwende ich ein Obstschälchen mit ca. 20×15 cm. Einfach Samen rein, gießen und Mutter Natur kümmert sich um den Rest.
Die Damen habe ich von Thompson&Morgan, von der Qualität bin ich überzeugt.

Auf die selbe Art und Weise bauen wir auch Radieschen und Karotten im Blumenkasten an. Auch das funktioniert einwandfrei.

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Wie man bei der Rohkost-Ernährung Geld spart

 

Hier eine 6 Punkte Liste, wie man mit einer Rohkost-Ernährung Geld sparen kann.

  • Eigenanbau im Garten, Hof oder Balkon
  • Anzucht von Sprossen
  • Anzucht von Weizengras
  • Einkaufen auf dem Bauernmarkt
  • Wildpflanzen und Pilze sammeln
  • Großmengen einkaufen

Mit diesen Tipps gelingt es jedem, seine Ausgaben für hochwertige Nahrungsmittel zu reduzieren. Dann macht der rohköstliche Lifestyle noch mehr spaß!

Eigenanbau im Garten, Hof oder Balkon

Bau Dir Dein eigenes Obst und Gemüse an! Wenn Du einen Garten hast – perfekt! Jeder Mensch sollte Zugang zu einem Stück Land haben. Wenn Du keinen Garten hast – nimm den Hof oder den Balkon und nutze Pflanzkübel, das funktioniert auch – im Notfall das Fensterbrett – aber normalerweise ist immer ein Plätzchen (auch in der Großstadt) auffindbar. Die selbst angebaute Nahrung ist nicht mit Spritzmitteln verseucht, schmeckt meist besser und Du wirst sie mit viel mehr Respekt und Aufmerksamkeit essen, als die gekaufte Gurke vom Supermarkt.

Wie man effektiv einen Garten anlegt, findest Du ausführlich in diesen Büchern:

Anzucht von Sprossen

Sprossen sind günstig und einfach für jeden Zuhause auf der Fensterbank oder auf dem Tisch anzuziehen. Einfach die gewünschten Samen in ein Keimglas oder einen Keimappart geben und man hat in 3 Tagen essbare Sprossen. Sprossen sind sehr enzymreich und ergänzen die Nahrung dadurch optimal. Individuell wählt man seine Lieblingssorte. Sehr gut schmecken zum Beispiel:

  • Mungo Bohnen
  • Alfalfa
  • Rettich
  • Radieschen

Tipp: Ein günstiges Keimglas tut’s wirklich – es muss kein teurer Keimapparat sein – auch hier der Gedanke – leb einfach!

Anzucht von Weizengras

Eine der besten Quellen für Mineralien und Spurenelemente sind frische Grassäfte. Sie enthalten darüberhinaus eine große Menge an Proteinen. Geeignet dafür sind vor allem Weizen- und Kamut Samen. Diese Sämereien bekommt man in jedem Bio- und Reformmarkt.
Man nimmt eine Standard Pflanzschale (in jedem Baumarkt), füllt 1-2 cm Erde ein und streut die Samen üppig, jedoch nicht allzu dicht auf die Erde. Dann leicht andrücken und ein wenig Erde darüber – gießen.
Nach ein paar Tage hat man fertiges Weizengras, welches nun entsaftet werden kann (Greenstar Entsafter, Z-Star Handsaftpresse, Mixer und dann abseihen).

Tipp: Um den Mineral und Spurenelementgehalt zu maximieren, giest man mit Leitungswasser und Meerestiefwasser im Verhältnis 10:1. Meerestiefwasser bekommt man in der Apotheke.

Einkaufen auf dem Bauernmarkt

Eine der besten Möglichkeiten an hochqualitative Nahrungsmittel zu kommen, ist der regionale / lokale Bauernmarkt. Viele Kleinbauern verkaufen hier ihr von Hand angebautes Obst und Gemüse. Es ist nicht immer Bio, doch viele Bauern verwenden kein Spritzmittel und die Qualität ist stets höher als im Supermarkt. Am besten einfach nachfragen.
Mit der Zeit lernt man sich kennen und bekommt häufig etwas mehr, Rabatt und gute Tipps. Hier ist der persönliche Kontakt zum Erzeuger von großem Vorteil.

Wildpflanzen und Pilze sammeln

Oft ist das kostenlose das Beste – bei den Nahrungsmittel ist es in jedem Fall so. Kein gezüchtetes Obst und Gemüse hat soviel Energie und Nährstoffe wie die Wildpflanzen. Wildpflanzen in unseren Breiten sind überwiegend essbar und anhand eines guten Buches auch leicht zu deuten. So verfeinern Sie den Salat, ergänzen die Palette der Nahrungsmittel oder Bilden die Grundlage einer hochgradigen Superernährung. Auch in Säften sind Wildpflanzen gut zu konsumieren. Mit den einfach zu erkennenden Pflanzen wie Löwenzahn, Spitzwegerich, Giersch und Brennnessel können Sie kaum etwas falsch machen. Viele wilde Sträucher, Bäume und Pflanzen tragen auch hervorragende Früchte – es lohnt sich, in dieses Thema einzusteigen!

Oft schwieriger gestaltet sich das Sammeln von Pilzen. Da es etliche Giftpilze gibt, trauen sich nur wenige da ran. Auch hier ist wieder ein gutes Buch oder ein Kurs anzuraten. Pilze konzentrieren seltene Spurenelemente und Proteine auf kleinsten Raum und sind so ein hervorragendes Nahrungsmittel.

Folgende Bücher empfehle ich zum Thema:

In Großmengen einkaufen

Oft ist es lohnenswert, seine Nahrung in großen Mengen einzukaufen – dadurch kann man sehr viel Geld sparen. Besonders das Internet gibt uns gigantische Möglichkeiten des Vergleichs und der Angebote.
Lohnenswert ist es vor allem für Nüsse, Samen, Lagerbare Früchte, Trockenobst und ähnliches.

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Das begeisternde Lebensfreude-Seminar mit Prof. Dr. Bernd Gerken

Vom 19. bis 26. Juni 2010 findet im Haus Sanitas in Österreich / Mühlviertel ein Seminar mit Bernd Gerken statt.

Ziele und Inhalte dieses Seminars:
Bei diesem Seminar erschließen wir uns Lebensfreude für den ganzen Tag. Wie spielerisch und leicht
erfahren wir eine Fülle von Themen rund um das Rahmenthema – gerne folgt Bernd Gerken dem
Interesse der Teilnehmenden – ohne Abweichung von der Seminaridee.

Die Bausteine der Seminaridee
– Training unseres Bewusstseins hin zu guten Gedanken für den ganzen Tag. Dazu gehört es
„in sich“ zu gehen – Formen der Meditation zu erfahren und zu üben, für ein durchaus
alltägliches und immer wirkungsvolleres Leben.
– Kultivierung gesunden Essens mit lebenden Gemüsen, Früchten und Nüssen. Dazu gehört
es, manches genauer oder überhaupt erst kennen zu lernen, das zu unserem Essen gehören
kann oder sollte. Was ist gesund, schmackhaft, und was ist hingegen nicht gut, gar „giftig“ für
uns?
– Training unseres Körpers zu gesunderhaltenden Bewegungen, ganz natürliche Wieder-
Gesundung inbegriffen … . Dazu lernen und vertiefen wir Qi Gong- und Tai Chi –
Bewegungen, die wir – wo immer möglich – aus dem Saal mit hinaus in die freie Natur
nehmen. Diese Bewegungen dienen der Entfaltung unserer inneren Landschaft und sie
dienen aller Landschaft, in der wir stehen und gehen … .
– Entfaltung unseres Bewußtseins durch hin-hören- und hin-schauen-lernen. Dazu soll es
gehören, dies in persönliche Zeichnungen und Malerei umzusetzen (ganz ungeachtet, ob wir
es „können“ oder (angeblich!) „nicht können“) – jenseits jeder Selbst- oder Fremdbewertung!
– Erfahrung von Landschaft im Außen mit Wiesen, Wegen, Wäldern, Gewässern und einem
täglich neuen Himmel drüber … . Dazu gehört es Boden und Steine aufzunehmen und ihre
ebenso bewusste Betrachtung zu üben, wie das Miteinander der Kräuter, Sträucher, Bäume,
Libellen, Vögel und aller weiteren Tiere, die unser Blicke und Wege kreuzen … . Über die
Landschaft im Außen die Landschaft im Innern verstehen lernen.

Alle Informationen, die Sie benötigen, finden sie infolgender PDF Datei:

Seminar im Haus Sanitas.

Wir wünschen viel Spaß und hoffen auf zahlreiches erscheinen!

Wintergemüse mit Inhalt – Grünkohl und Topinambur

In diesem kleinen Clip präsentiere ich zwei echte Kraftpakete; einmal den Omega 3 reichen Grünkohl, der aus einer ca. 15 cm dicken Schneeschicht herausragt und die Topinamburknollen, die ich aus der gelockerten Erde ausgraben konnte.

Die langkettigen Omega 3 Fettsäuren sind in der allgemeinen Ernährung wesentlich geringer vertreten als die Omega 6 Fettsäuren. Omega 3 Fettsäuren hemmen Entzündungsprozesse, und schützen vor Darm-, Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, und Prostata Krebs. Omega 3 ist essentiell und kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden (aktueller Wissensstand).

Topinambur ist ein heraussragendes Wintergemüse (ein Wurzelgemüse, welches im Winter zu ernten ist). Hier wie im Video versprochen eine Liste der Inhaltsstoffe, Quelle: Wikipedia.

100 g Topinambur enthalten allgemein:
kcal kJoule Wasser Eiweiß Fett Kohlenhydrate Ballaststoffe
31 130 78,465 g 2,44 g 0,41 g 4 g 12,5 g
100 g Topinambur enthalten allgemein:
Broteinheiten Linolensäure Linolsäure Mineralstoffe Natrium Kalium Calcium Magnesium Phosphor Eisen Zink Kupfer
0,33 BE 44 mg 0,165 g 1,74 g 3 mg 478 mg 10 mg 20 mg 78 mg 3,7 mg 60 µg 0,150 mg
100 g Topinambur enthalten die Vitamine:
A B1 B2 B3 B5 B6 B7 B9 B12 C D E K
2 µg 200 µg 60 µg 1,3 mg 60 µg 90 µg 1,7 µg 31 µg 0 mg 4 mg 0 mg 1,3-2 mg 0,023 mg

Unser Garten am 11. Oktober 2009

Bis spät ins Jahr hinein kann man sich aus dem eigenen Garten die besten Lebensmittel holen. Hier, mitte Oktober haben wir noch einiges zu Ernten. Von Paprika, über Radieschen, Kohl, Sellerie, Spinat, Brennnessel, Spitzwegerich, Löwenzahn und all den anderen Wildpflanzen bis Zucchini, Kürbis und Gurken. Vieles mehr ist möglich – der Garten ist länger nutzbar als nur von März bis Sebtember!

Eigenen Garten anlegen

Wenn jemand die Möglichkeit hat, sollte er meines Erachtens sich einen eigenen Garten anlegen.

Dafür gibt es folgende Gründe:

  • beste Qualität der Ernte
  • Möglichkeit der Selbstversorgung / Autarkie
  • Möglichkeit Samen selbst zu erzeugen bzw. Sorten zu erhalten ohne dass Genmanipulation im Spiel ist
  • Viel Freude bei der Gartenarbeit
  • Gartenarbeit „erdet“, abschweifende Gedanken zentrieren sich
  • uvm.

Es genügt bereits ein kleines Stück Land, im Notfall auch der Hinterhof, der Balkon oder sogar das Fensterbrett (im äußersten Notfall). Nach einiger Zeit der Übung und Erfahrung werden die Erträge stetig größer und die Qualität besser.

Unser Garten wurde mehrere Jahre nicht bearbeitet, doch seitdem wir in kauften, konnten wir sogar an den Obstbäumen, die Anfangs wenig trugen, wachsende Mengen an Früchten beobachten. Der Wunsch und die Liebe die man in den Garten steckt, motiviert die Bäume mehr zu produzieren. Das ist liebevolle Umgang mit der Natur. Wenn man viel Liebe in den Garten steckt, gibt er sie als Freude und Nahrung wieder zigfach zurück!

Erbsenbeet