Eigenen Garten anlegen

Wenn jemand die Möglichkeit hat, sollte er meines Erachtens sich einen eigenen Garten anlegen.

Dafür gibt es folgende Gründe:

  • beste Qualität der Ernte
  • Möglichkeit der Selbstversorgung / Autarkie
  • Möglichkeit Samen selbst zu erzeugen bzw. Sorten zu erhalten ohne dass Genmanipulation im Spiel ist
  • Viel Freude bei der Gartenarbeit
  • Gartenarbeit „erdet“, abschweifende Gedanken zentrieren sich
  • uvm.

Es genügt bereits ein kleines Stück Land, im Notfall auch der Hinterhof, der Balkon oder sogar das Fensterbrett (im äußersten Notfall). Nach einiger Zeit der Übung und Erfahrung werden die Erträge stetig größer und die Qualität besser.

Unser Garten wurde mehrere Jahre nicht bearbeitet, doch seitdem wir in kauften, konnten wir sogar an den Obstbäumen, die Anfangs wenig trugen, wachsende Mengen an Früchten beobachten. Der Wunsch und die Liebe die man in den Garten steckt, motiviert die Bäume mehr zu produzieren. Das ist liebevolle Umgang mit der Natur. Wenn man viel Liebe in den Garten steckt, gibt er sie als Freude und Nahrung wieder zigfach zurück!

Erbsenbeet

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2 Antworten auf „Eigenen Garten anlegen“

  1. Hey sag mal, was haltet Ihr eigentlich vom Gärtner als Beruf, ich meine in einer Bio Gärtnerei, nicht Demter aber normaler Bio Standard, meint Ihr das macht so viel Freude wie ein eigener Garten oder ist nicht vergleichbar da es sehr in Richtung Massenarbeit geht? Bin derzeot am Überlegen ob ich in die Richtung möchte aber nicht sicher ob das noch so viel mit Gärtnern zu tun hat wie ich es mir vorstelle?…

    1. Hi nochmal, ich denke das der Beruf Gärtner meist nicht mehr so viel damit zu tun hat, was wir jetzt in unserem Garten machen, da wir keinen Druck haben, Massen zu produzieren. Vielleicht findest du ja eine Gärtnerei, die Dir zusagt. Andererseits ist damit heute so viel ich weis nur schlecht Geld mit zu verdienen, und das braucht man ja hierzulande meist noch. Wenn’s drum geht, eine autarke Lebensgemeinschaft damit zu versorgen, könnte ich mir schon vorstellen, dass es viel Spaß macht, man kann da ja seine ganze Muse reinsetzten. Und wenn die kleinen Pflänzlein wachsen ist das schon eine sehr große Belohnung für die Arbeit. Aber auch die Gartenarbeit ansich tut gut. Sie „erdet“ einfach. Das weiß man ja schon als kleines Kind, wenn man im Dreck wühlen will. Wenn du dich genauer über Bio-Gartenanbau, Permakultur, usw. informieren willst, schau mal auf http://www.haliotis.net nach, dort kannst du auch Praktika machen. Zu empfehlen ist auch die Literatur von Sepp Holzer, der Agrarrebell. Liebe Grüße, Sebastian

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